© henk bogaard/stock.adobe.com

Natur- und Artenschutz
Rheinland-Pfalz ist geprägt von Mittelgebirgen, großflächigen Waldgebieten und Offenlandschaften mit Wiesen, Äckern und Weinbergen, aber auch vielen großen und kleinen Gewässern. Diese Lebensräume mit ihren Biotopen weisen eine Vielzahl an seltenen und geschützten Arten auf. Dazu gehören Arnika, Narzissen und Orchideen, die dicke Trespe oder als endemische Art die Bopparder Schleifenblume. Bei den Tieren sind es der Rotmilan, das Haselhuhn, der Uhu sowie der Schwarzstorch, aber auch Fledermäuse, Wildkatzen und Luchse, Feuersalamander, Lachse und Meerforellen sowie Bock- und Laufkäferarten.
Herausragende Bedeutung genießt dabei der Rhein und seine Auen. Er prägt Landschaft und Lebensräume in der Oberrheinebene und im Mittelrheintal. Mit 42 Prozent Waldanteil an der Landesfläche haben auch die Wälder mit ihrer Flora und Fauna eine hohe naturschutzfachliche Wertigkeit. Dabei ist der Pfälzerwald das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands. In den Wäldern sind vor allem die großen Bestände von alten Rotbuchenwäldern, Eichen sowie Biotop-, Alt- und Totholzbeständen von besonderer Bedeutung. Aber auch die landwirtschaftlich genutzten Bereiche wie die Weinberge Rheinhessens, die Ackerflächen in der Pfalz und Grünlandflächen in den Mittelgebirgen bieten zahlreichen Tier- und Pflanzenarten Lebensräume, deren Zustand und Zahl nur durch eine schonende Nutzung bewahrt bleiben. Wir setzen deshalb auf den Schutz dieser Lebensräume, Biotope und Arten und die nachhaltige Nutzung als die beiden Säulen unserer modernen Naturschutzpolitik.
Pressemitteilungen zum Thema
- | Sommertour „Natürlich Rheinland-Pfalz!“
Höfken: Nationalpark zum Premiumziel für Radfahrer entwickeln
WeiterlesenAuf Initiative der örtlichen Kommunen soll die Nationalpark-Region zur „Bike-Region Hunsrück-Hochwald“ entwickelt werden. Im Rahmen ihrer Sommertour unter dem Motto „Natürlich Rheinland-Pfalz!“ hat Umweltministerin Ulrike Höfken das Potenzial des Nationalparks für Radfahrer am Donnerstag erkundet.

- | Biodiversität
Höfken: Geplanter Ausbau der Autobahn 61 bei Schifferstadt nur mit Grünbrücke
WeiterlesenUmweltministerin Ulrike Höfken hat sich am Mittwoch bei einem Vor-Ort-Termin mit dem BUND in Schifferstadt für den Bau einer Grünbrücke im Zuge des sechsspurigen Ausbaus der Autobahn 61 eingesetzt. „Wenn die Autobahn schon erweitert wird, dann nur mit Grünbrücke."
- | Naturschutz
Umweltministerin Höfken: „CDU schürt verantwortungslose Neiddebatte“
Weiterlesen„Der Einsatz der CDU für die Naturparke ist der hilflose Versuch, von ihrem Versagen bei der erfolgreichen Gründung des ersten Nationalparks in Rheinland-Pfalz abzulenken. Die CDU schürt damit eine verantwortungslose Neiddebatte und erweist dem Naturschutz im Land einen Bärendienst“, reagierte Umweltministerin Ulrike Höfken auf die heutige Kritik der CDU-Landtagsfraktion
- | Sommertour „Natürlich Rheinland-Pfalz!“
Höfken: „Projekt zum Gewässerschutz im Eußerthal entfaltet Signalwirkung über das Biosphärenreservat hinaus“
WeiterlesenFrüher wurden im Eußerthal Fische zum Verzehr gezüchtet. In Zukunft werden Forscher dort bedrohte Fischarten wie den Schlammpeitzger vermehren und Schüler das Leben im Wasser entdecken:

- | Natürlich Rheinland-Pfalz! Sommertour 2015
Höfken auf Radtour in Mainz: „Die Stadt der Zukunft ist grün“
WeiterlesenZum Auftakt ihrer diesjährigen Sommertour unter dem Motto „Natürlich Rheinland-Pfalz!“ hat Umweltministerin Höfken bei einer Radtour durch Mainz die Bedeutung von Grünflächen in der Stadt hervorgehoben.










