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Natur- und Artenschutz
Rheinland-Pfalz ist geprägt von Mittelgebirgen, großflächigen Waldgebieten und Offenlandschaften mit Wiesen, Äckern und Weinbergen, aber auch vielen großen und kleinen Gewässern. Diese Lebensräume mit ihren Biotopen weisen eine Vielzahl an seltenen und geschützten Arten auf. Dazu gehören Arnika, Narzissen und Orchideen, die dicke Trespe oder als endemische Art die Bopparder Schleifenblume. Bei den Tieren sind es der Rotmilan, das Haselhuhn, der Uhu sowie der Schwarzstorch, aber auch Fledermäuse, Wildkatzen und Luchse, Feuersalamander, Lachse und Meerforellen sowie Bock- und Laufkäferarten.
Herausragende Bedeutung genießt dabei der Rhein und seine Auen. Er prägt Landschaft und Lebensräume in der Oberrheinebene und im Mittelrheintal. Mit 42 Prozent Waldanteil an der Landesfläche haben auch die Wälder mit ihrer Flora und Fauna eine hohe naturschutzfachliche Wertigkeit. Dabei ist der Pfälzerwald das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands. In den Wäldern sind vor allem die großen Bestände von alten Rotbuchenwäldern, Eichen sowie Biotop-, Alt- und Totholzbeständen von besonderer Bedeutung. Aber auch die landwirtschaftlich genutzten Bereiche wie die Weinberge Rheinhessens, die Ackerflächen in der Pfalz und Grünlandflächen in den Mittelgebirgen bieten zahlreichen Tier- und Pflanzenarten Lebensräume, deren Zustand und Zahl nur durch eine schonende Nutzung bewahrt bleiben. Wir setzen deshalb auf den Schutz dieser Lebensräume, Biotope und Arten und die nachhaltige Nutzung als die beiden Säulen unserer modernen Naturschutzpolitik.
Pressemitteilungen zum Thema
- | Natur- und Artenschutz
Umweltministerium informiert: Wolfsnachweis am ehemaligen Truppenübungsplatz Daaden
WeiterlesenAm Sonntagmorgen, den 13. Mai 2018, hat der Revierleiter des Bundesforstbetriebes Rhein-Mosel am ehemaligen Truppenübungsplatz Daaden/Stegskopf ein wolfsähnliches Tier fotografiert. Bundesforsten hat das Foto unmittelbar zur wissenschaftlichen Untersuchung an die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DDBW) weitergeleitet. Von dort konnte bestätigt werden, dass es sich bei dem Tier um einen Wolf handelt.
- | Natur- und Artenschutz
Umweltministerium informiert: Totes Reh bei Leutesdorf geht mit großer Sicherheit nicht auf Wolf zurück
WeiterlesenDas Reh, das am 7. Mai 2018 bei Leutesdorf tot aufgefunden wurde, wurde mit großer Sicherheit nicht von einem Wolf gerissen. Dies teilte das Landesuntersuchungsamt (LUA) dem Land nach einer pathologischen Untersuchung mit.
- | Klima- und Ressourcenschutz
Höfken besucht Partnerland Ruanda: „Nationalpark-Partnerschaft soll weiter mit Leben gefüllt werden“

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WeiterlesenVom 8. bis 16. Mai wird die Umweltministerin unter anderem potenzielle Partnerbetriebe besuchen und Gespräche zum Thema Abfallrecycling führen

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- | Gewässerschutz
Höfken: „Neues Lieserufer ist ein Schmuckstück für Wittlich“
WeiterlesenUmweltministerin weiht nachhaltig gestaltete Uferpromenade und renaturierten Flussabschnitt ein
- | Natur- und Artenschutz
Umweltministerium informiert: Wolfsriss bei Reidenbruch von Wolfsrüde aus der Lüneburger Heide
WeiterlesenDer Wolf, der am 6. April 2018 bei Reidenbruch im Landkreis Neuwied ein Rotwildkalb gerissen hat, stammt aus einem Wolfsrudel bei Schneverdingen in der Lüneburger Heide. Es handelt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen jungen Rüden. Das hat das Senckenberg-Institut für Wildtiergenetik dem Land nach der genetischen Individualisierung mitgeteilt.









