| Abfallvermeidung

Staatssekretärin Eder: „Eine App für mehr Klima- und Ressourcenschutz“

Staatssekretärin übergibt einen Förderbescheid über rund 273.000 Euro an den Umwelt-Campus Birkenfeld für das Forschungsvorhaben „Mehrweg- und Kaskadenwirtschaft am Campus Birkenfeld der Hochschule Trier“.
Staatssekretärin Katrin Eder übergibt Förderbescheid an Umwelt-Campus Birkenfeld
Staatssekretärin Katrin Eder übergibt Förderbescheid an Umwelt-Campus Birkenfeld

Ziel des Projektes ist es, im Bereich der Mensa und der Studentenwohnheime das Abfallaufkommen mit digitalen Anwendungen zu reduzieren. Es umfasst die Einführung einer Mehrweg-to-go-Mensaverpackung für Speisen und Getränke, deren Verteilung und Rückführung über eine App gesteuert wird. Zudem soll durch die Einrichtung einer digitalen Plattform und eines Mehrkaskaden-Nutzungskonzeptes eine Möbelbörse für die Studentenwohnheime am Umwelt-Campus Birkenfeld entstehen. 

„Das Projektvorhaben ist einzigartig und hat ein großes Potenzial auf weitere Bereiche in Rheinland-Pfalz übertragen zu werden. Die Erkenntnisse aus dem Pilotprojekt sollen auch dazu dienen, künftig andere Hochschulen und Veranstaltungen nachhaltiger auszurichten und dadurch auch den Städten und Kommunen ein kostengünstiges und sicheres System zur Verfügung zu stellen“, sagte Staatssekretärin Katrin Eder anlässlich der Förderbescheidübergabe. Mit der Förderung des Hochschulprojektes unterstützt das Klimaschutzministerium mit rund 273.000 Euro sowohl Verbesserungen als auch Innovationen im Bereich der Abfallvermeidung. 

Der Umwelt-Campus Birkenfeld belegt schon heute den sechsten Platz im internationalen Vergleich im Bereich Nachhaltigkeit. Die Hochschule Trier ist damit beispielgebend für die Hochschulen in Deutschland und ein internationales Aushängeschild. „Mit Hilfe des 18-monatigen Forschungsvorhabens sollen Synergien und innovative Ideen inklusive der zugehörigen praktikablen Umsetzungen zur Steigerung der Ressourceneffizienz in der Abfallwirtschaft durch zwei Abfallvermeidungsansätze generiert werden. Die daraus resultierenden Einsparungen im Verpackungsbereich sowie bei der Abfallvermeidung sind ein wichtiger Beitrag des Landes Rheinland-Pfalz zum Klima- und Ressourcenschutz“, so Eder abschließend.
 

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