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Katrin Eder: „Ab sofort fährt das gute Gewissen mit“

Ab 1. Juli 2023 80 Prozent der E-Verkehre in RLP auf Ökostrom umgestellt – dadurch CO2-Ausstoß von knapp 52.000 Tonnen jährlich eingespart
Bus und Straßenbahn
Bus und Straßenbahn

„Das Land Rheinland-Pfalz hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2040 CO2-neutral unterwegs zu sein. Im Verkehrssektor sind Bahn und ÖPNV der Schlüssel zur nötigen Mobilitätswende. Dafür müssen diese ebenfalls klimaneutral aufgestellt sein, deswegen
werden ab dem 1. Juli 2023 alle durch DB Regio erbrachten Verkehre, das sind ungefähr 80 Prozent der gesamten E-Verkehre in Rheinland-Pfalz, auf Ökostrom umgestellt“, sagte die rheinland-pfälzische Umweltministerin Katrin Eder. 

In Rheinland-Pfalz werden im SPNV derzeit über 18 Millionen Zugkilometer pro Jahr mit elektrischen Fahrzeugen gefahren. Bei einem vom Umweltbundesamt für 2021 geschätzten CO2-Emissionsfaktor für den bundesweiten Strommix von 475 g/kWh (mit Vorketten) ergibt das für alle elektrischen Schienenverkehre im Nahverkehr einen CO2-Ausstoß von knapp 66.500 Tonnen CO2 jährlich.
Maik Dreser, Vorsitzender der Regionalleitung DB Regio Mitte: „Mit dem Einsatz von grünem Strom im DB-Nahverkehr in Rheinland-Pfalz setzen wir ein weiteres Zeichen für das Bahnfahren als gelebten Klimaschutz. Ziel der DB ist es, bis 2040 komplett klimaneutral zu sein.“ 

In 2022 prüfte das Umweltministerium die Umstellung dieser Verkehrsverträge auf CO2-neutralen Ökostrom, führte zusammen mit den beiden SPNV-Zweckverbänden und den Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) erste Gespräche und holte unverbindliche Angebote ein. Für die restlichen Verkehrsverträge anderer EVU soll die Umstellung zum 1. Januar 2024 umgesetzt werden.

„Den ÖPNV zu nutzen, ist ein wichtiger Schritt in der Bekämpfung des Klimawandels. Ab heute sitzen Menschen in Rheinland-Pfalz zusätzlich in Zügen, die mit grünem Strom laufen – ab sofort fährt das gute Gewissen mit“, unterstrich Eder.
 

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