| Nachtflugverbot

Höfken: Fluglärmurteil ist gute Nachricht für die Region – Hessen muss nun zeitnah handeln

Umweltministerin Ulrike Höfken begrüßt das Nachtflug-Verbot: „Das ist eine gute Nachricht für die Region.“ Hessen stehe nun in der Pflicht, den Schutz der Nachtruhe sicherzustellen und das Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes im Sinne der Bürgerinnen und Bürger zeitnah umzusetzen.

Die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken begrüßt das Nachtflug-Verbot: „Das ist eine gute Nachricht für die Region.“ Hessen stehe nun in der Pflicht, den Schutz der Nachtruhe sicherzustellen und das Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes im Sinne der Bürgerinnen und Bürger zeitnah umzusetzen, so die Ministerin.

Das Urteil sei ein guter Schritt in die richtige Richtung. Für den Schutz der Bevölkerung reiche ein Flugverbot von 23.00 bis  5.00 Uhr jedoch nicht aus. Die Vorgaben des Gerichts für einen besseren Schutz der Nachtrandzeiten müsse man nun konkretisieren, so Höfken. Man werde daher die Entscheidung aus Leipzig und die Begründung der Richter genau prüfen, um festzustellen, welche Hausaufgaben das Land Hessen nun zu erledigen habe. Das Land Rheinland-Pfalz werde sich mit Vorschlägen zur Begrenzung der Anzahl der Flüge sowie verbindlichen Lärmobergrenzen und aktiven Schallschutzmaßnahmen einbringen.

„Wir wollen generell Lärmschutzbestimmungen, die sich an der Gesundheit der Menschen orientieren“, so die Ministerin und kündigte weitere Gesetzesinitiativen zum Schutz vor Verkehrslärm an. Auf Vorschlag von Rheinland-Pfalz befasse sich die Umweltministerkonferenz mit verbesserten Schutzbestimmungen. Auch setze man sich mit Nachdruck für europaweite Lärmschutzziele ein, zum Beispiel durch die Verankerung von Schutzvorschriften im Rahmen der EU-Umgebungslärmrichtlinie.  

#Themen

Lärm

Teilen

Zurück