© Sascha Schürmann/stock.adobe.com

Tiere und Tierwohl
Der Mensch trägt gegenüber dem Tier als Mitgeschöpf Verantwortung und hat Gefahren für dessen Gesundheit abzuwenden und dessen Rechte zu schützen. Um dieser Verpflichtung auch von Seiten des Staates Ausdruck zu verleihen, wurde im Jahr 2002 der Tierschutz als Staatsziel in Artikel 20 a des Grundgesetzes festgeschrieben.
Die staatliche Bekämpfung und Überwachung von Tierseuchen dient dem Schutz der Gesundheit von Haus- und Wildtieren. So werden von der Europäischen Union die erforderlichen Maßnahmen getroffen, damit seuchenverdächtige Tiere und deren Erzeugnisse nicht in das Gebiet der Europäischen Union eingeführt oder innerhalb der Union verbracht werden.
Auf nationaler Ebene erlassen der Bund und die Länder Rechtsvorschriften, um den Ausbruch oder die Ausbreitung von Tierseuchen zu verhindern. Daneben werden speziell auf die jeweilige Tierseuche abgestimmte Bekämpfungs- und Überwachungsprogramme durchgeführt, um die Gesundheit von Haus- und Wildtieren zu sichern.
Auf kommunaler Ebene sind für die Bekämpfung und Überwachung von Tierseuchen sowie die Überwachung von Tierschutzbelangen die Kreisverwaltungen zuständig. Neben dem Schutz der lebenden Tiere gehört auch die Beseitigung toter Tiere zu den wesentlichen Elementen, die Verbreitung von Tierseuchen zu verhindern.
Pressemitteilungen zum Thema
- | Grüne Woche Rheinland-Pfalz 2015
Mit Grünen Berufen die Zukunft gewinnen! - Ministerin Höfken wirbt für landwirtschaftlichen Berufsnachwuchs
Weiterlesen„Wir wollen junge Menschen für Grüne Berufe begeistern. Landwirt, Winzer, Forstwirt, Gärtner, Hauswirtschafter, Fachkraft Agrarservice, Fischwirt, Milchwirtschaftlicher Laborant, Milchtechnologe, Pferdewirt, Revierjäger, Tierwirt, Brenner und Pflanzentechnologe – das sind die 14 sogenannten Grünen Berufe.

- | Agrarministerkonferenz
Höfken/ Meyer: Hennen-Käfighaltung wird in Deutschland endlich verboten/ Bund lenkt ein
WeiterlesenDie tierschutzwidrige Käfighaltung von Legehennen in Deutschland wird definitiv beendet. „Das ist ein großer Erfolg für den Tierschutz und ein besonderes Zeichen zum Welttierschutztag an diesem Sonntag“, teilten die rheinland-pfälzische Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken und ihr niedersächsischer Kollege am Freitag zum Abschluss der Agrarministerkonferenz in Fulda mit.

- | Umweltbildung
Land bietet Seminare „Tiergestützte Pädagogik“ für Kitas an
WeiterlesenTiere in der Kita können einen wichtigen Beitrag zur Entfaltung der Persönlichkeit leisten. Doch nur wenige Kitas arbeiten mit Tieren oder halten Tiere.
- | Artenschutz
Höfken: DNA-Spur weist auf Wolf im Pfälzerwald hin
WeiterlesenDie Überprüfung von DNA-Spuren an einem gerissenen Reh im Pfälzerwald hat ergeben, dass die DNA von einem Wolf stammt. „Damit steht fest, dass der Wolf erneut nach Rheinland-Pfalz zurück gekehrt ist“, teilte Umweltministerin Ulrike Höfken am Montag mit.

- | Tierschutz/ Landwirtschaft
Expertenrunde in Mainz diskutiert Antibiotikaeinsatz in Tierhaltung - Griese fordert Verbot von Reserveantibiotika
Weiterlesen„Reserveantibiotika aus dem Humanbereich müssen in der Tierhaltung verboten werden. Wir wollen, dass bestimmte Antibiotika ausschließlich für Notfälle in der Humanmedizin zur Verfügung stehen“, forderte Landwirtschaftsstaatssekretär Thomas Griese heute bei einer Podiumsdiskussion in Mainz.





