Ministerin Höfken eröffnet Kläranlage in Waldhof-Falkenstein

„An die neue Kläranlage Waldhof-Falkenstein sind 21 Eifel-Haushalte angeschlossen. Sie leistet damit einen wichtigen Beitrag zur ordnungsgemäßen und gewässerverträglichen Abwasserentsorgung im Ländlichen Raum“, sagte Umweltministerin Ulrike Höfken am Donnerstag bei der offiziellen Eröffnung der Anlage in Neuerburg. Die Verbandsgemeinde zähle zu den wenigen Gemeinden in Rheinland-Pfalz, in denen aufgrund ungünstiger Rahmenbedingungen noch Nachholbedarf bei der Erstausstattung mit Abwasseranlagen bestehe. In zwölf Ortsgemeinden stehe der Abschluss noch aus.

Ministerin Höfken eröffnet Kläranlage in Waldhof-Falkenstein
„An die neue Kläranlage Waldhof-Falkenstein sind  21 Eifel-Haushalte  angeschlossen. Sie leistet damit einen wichtigen Beitrag zur ordnungsgemäßen und gewässerverträglichen Abwasserentsorgung im Ländlichen Raum“, sagte Umweltministerin Ulrike Höfken am Donnerstag bei der offiziellen Eröffnung der Anlage in Neuerburg. Die Verbandsgemeinde zähle zu den wenigen Gemeinden in Rheinland-Pfalz, in denen aufgrund  ungünstiger Rahmenbedingungen noch Nachholbedarf bei der Erstausstattung mit Abwasseranlagen bestehe. In zwölf Ortsgemeinden stehe der Abschluss noch aus.

„Wir wollen für jeden Einzelfall in diesen ländlichen und dünn besiedelten Bereichen eine bezahlbare, ökoeffiziente und rechtlich zulässige Lösung finden. Zur Verbesserung der Finanzierungsmöglichkeiten der Kommunen hat die Landesregierung zudem ihre Fördermöglichkeiten erweitert“, so Höfken. Ziel sei es, in demografisch problematischen Regionen die Infrastruktur bezahlbar zu halten.

Die neue, kommunale Kläranlage in Waldhof-Falkenstein habe das Land mit insgesamt 468.500 Euro (davon 50 Prozent als Darlehen und 50 Prozent als Zuschuss) gefördert. Zuvor habe eine ebenfalls vom Land gefördertes Gutachten ergeben, dass  in diesem Fall eine semizentrale kommunale Kleinkläranlage wirtschaftlicher sei als dezentrale Lösungen für jedes einzelne Anwesen. „Die gefundene innovative Lösung ist nicht nur ökonomisch die beste Variante, sondern sie bietet auch einen an die Örtlichkeit angepassten hohen Umweltstandard. Damit hat sie Vorbildcharakter für andere Gemeinden“, betonte Höfken. Das entstandene Leitungssystem basiere auf der so genannten Vakuumentwässerung, die im Eifelkreis bislang einmalig sei. Die mit Unterdruck funktionierende Technik habe den Vorteil, dass die Leitungen in geringerer Tiefe und mit geringerem Durchmesser und damit kostengünstig verlegt werden können. Für das Einzelanwesen Frickhofen sei darüber hinaus der Bau einer Pflanzenkläranlage in Vorbereitung, die als Versuchsmodell ebenfalls vom Land gefördert werde.

Ministerin Höfken wies darauf hin, dass die neuen wasserwirtschaftlichen Förderrichtlinien des Landes  den Gemeinden auch ermöglichen, die Fördermittel zweckgebunden an Private weiterzugeben – sofern dies zu mehr Wirtschaftlichkeit führe. „Diesen Spielraum ermöglicht der in diesem Jahr in Rheinland-Pfalz eingeführte Wassercent“, erklärte Höfken. In den Gemeinden Burg und Ammeldingen/Our sei die Variante mit privat gebauten und betriebenen Kleinkläranlagen bereits in der Umsetzung. Ähnliches sei in  den Neuerburger Ortsgemeinden Heilbach und Scheitenkorb geplant.