Spiegel: „Hochwasserlage im Norden des Landes dramatisch“

Umweltministerium informiert über aktuelle Hochwasservorhersage / Ministerin spricht Angehörigen ihr Beileid aus.

„Die aktuellen Extremwetterereignisse in Form von Starkregen sind dramatisch. Aus kleinen Bächen werden mitreißende und unberechenbare Fluten. Aktuell ist vor allem der Norden des Landes – Landkreise Ahrweiler, Bitburg-Prüm, Vulkaneifel und Trier Saarburg – sehr stark betroffen. In diesen schweren Stunden sind wir in Gedanken bei den Angehörigen der Opfer und den Menschen vor Ort. Mein besonderer Dank gilt vor allem den Rettungskräften und den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern“, sagte Umwelt- und Klimaschutzministerin Anne Spiegel.

Im Laufe des gestrigen Tages und in der Nacht fielen Niederschläge von bis zu 148 mm. Das ist ein neues Phänomen. Auch an der Mosel verschärft sich die Lage: Aktuell wird am Pegel Trier ein Wasserstand von bis zu 915 cm erwartet.

Am Oberrhein bildet sich am Pegel Maxau derzeit ein erster Scheitel aus. Nach kurzem, leichten Rückgang wird aufgrund der für den Südwesten vorhergesagten Niederschläge ab den Abendstunden ein Wiederanstieg über den heutigen Scheitelwert erwartet.

Das Umweltministerium und das Landesamt für Umwelt informieren über die aktuelle Hochwasservorhersage unter: www.hochwasser-rlp.de

Damit sich Gemeinden sowie Bürgerinnen und Bürger über die möglichen Wege des Wassers bei Starkregenlagen bis zu den Ortsgrenzen informieren können, bietet das Umwelt- und Klimaschutzministerium eine landesweite Starkregengefahrenkarte im Internet an unter: https://wasserportal.rlp-umwelt.de/servlet/is/10080/