Klimaschutzministerin Spiegel dringt auf unbürokratische Bundeshilfen für zerstörte Bahninfrastruktur im nördlichen Rheinland-Pfalz

Extremwetterereignis hat Schienenstrecken zerstört und führt zu massiven Streckensperrungen.

„Die Extremwetterkatastrophe hat unvorstellbares Leid und verheerende Zerstörung hinterlassen. Meine Gedanken sind in diesen Tagen bei den Hinterbliebenen der Opfer und bei den Menschen in Not. Es ist wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger sowie Kommunen schnelle Unterstützung erhalten. Hier sind wir als Land auch für die Reparatur der Schienenstrecken in den betroffenen Gebieten dringend auf unbürokratische Bundeshilfen angewiesen, wie sie die Bundesregierung angekündigt hat“, sagte Klimaschutz- und Mobilitätsministerin Anne Spiegel.

Die Starkregenereignisse haben die Bahninfrastruktur massiv beschädigt, Eisenbahnbrücken sind zerstört, Schienen unbefahrbar – bis heute sind vor allem die Ahrtalbahn und Eifelstrecke weitgehend unbenutzbar und deshalb gesperrt. Die Wiederherstellung wird nach ersten Erkenntnissen Monate bis Jahre dauern. „Wir erwarten vom Bund, dass er der Deutschen Bahn zeitnah direkte, zweckgebundene Mittel bereitstellt, um die notwendigen Arbeiten schnellstmöglich zu starten. Wir benötigen leistungsfähige Schienenstrecken, um die Mobilität auch im ländlichen Raum sicherzustellen“, so Spiegel weiter. Die Bahnlinie im Ahrtal und die Eifelstrecke sind unverzichtbare Bausteine der Mobilitätsangebote in Rheinland-Pfalz. „Zunächst ist insbesondere im Falle der Ahrtalbahn eine umfassende Bestandsaufnahme notwendig, um den Wiederaufbau zu planen“, erläuterte die Ministerin.

Die Verkehrsverbünde Rhein-Mosel und Trier haben auf den Homepages Informationen über den aktuellen Stand der Busersatzverkehre bereitgestellt. Das Mobilitätsministerium wird gemeinsam mit den Verkehrsunternehmen, den Verkehrsverbünden und dem Zweckverband SPNV darüber informieren, wenn es belastbare Informationen darüber gibt, wie der Schienenverkehr wiederaufgenommen werden kann.